Die Auflösung zum Quiz mit den 14 Kirchen unseres Pfarrverbands

   01 Die Filialkirche St. Johannes und Paulus in Arzbach
Eine erste Kirche ist an dieser Stelle höchstwahrscheinlich im 13. Jahrhundert entstanden. Der verputzte Ziegelbau hat im unteren Teil noch 1 m starke Mauern. Die beiden Schutzheiligen Johannes und Paulus sind weder Evangelisten noch Apostel, sondern kaiserliche Hofbeamte, die wegen ihres christlichen Glaubens im Jahr 361 enthauptet wurden.
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   02 Die Filialkirche "Unsere Liebe Frau im Moos" in Eschenried
An dieser Stelle standen seit 1932 nacheinander zwei Notkirchen aus Holz. Nur der Glockenturm mit der Turmuhr, der 1957 errichtet wurde, erinnert daran. Wegen Baufälligkeit wurde 1977 das alte Bauwerk abgebrochen und innerhalb weniger Tage durch das jetzige aus Fertigbauteilen ersetzt.
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   03 Die Filialkirche St. Laurentius in Etzenhausen
Im Jahr 1315 wird die Kirche in der Konradinischen Matrikel als Filialkirche von St. Jakob in Dachau geführt. Es ist aber lt. einer Urkunde des damaligen Freisinger Bischofs gut möglich, dass Etzenhausen schon im Jahr 804 eine kleine Kirche besaß und sogar die „Urpfarrei“ von Dachau gewesen ist. Eine neue Kirche wurde in gotischer Zeit (ca. 1500) erbaut. Davon sind noch der Sattelturm und der Chor vorhanden. Das Patrozinium 'St. Laurentius' ist in einer Matrikel von 1524 beurkundet.
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   04 Die Filialkirche St. Nikolaus in Goppertshofen
Die ursprüngliche Kirche St. Nikolaus wurde schon in der Konradinischen Matrikel von 1315 erwähnt. Der Nachfolgebau entstand um 1550 und wies noch einzelne Elemente aus der früheren Anlage auf, darunter den Chorbogen und den Turm. Im 30-jährigen Krieg wurde die Kirche von den Schweden nieder-
gebrannt. Die jetzige Form erhielt sie im Jahr 1653.
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   05 Die Filialkirche St. Vitus in Günding
Die Gündinger Kirche wurde vermutlich um 1300 im romanischen Stil erbaut, 1696 aber, nach dem 30-jährigen Krieg, wurde die Ausstattung „barockisiert“. Als das Kirchen- schiff im 19. Jahrhundert die immer zahlreicher werdenden Gläubigen nicht mehr aufnehmen konnte, wurde es auf 17,5 m verlängert. Dabei ersetzte man die barocke Ausstattung durch eine neue im Stil des „Historismus“.
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   06 Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Dachau-Süd
Erbaut 1954 bis 1956 von Friedrich Haindl, am 30.9.1956 geweiht. Innen-ausstattung mit wesentlicher Beteiligung des Dachauer Malers Richard Huber. Die Kirche steht als charakteristisches Baudenkmal für die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts und für die Übergangszeit nach dem 2. Konzil unter Denkmal-
schutz. Letzte große Renovierung 2002 bis 2007; Umgestaltung des Altarraums 2014. Der Zugang (Seitenportal rechts) ist seit 2007 behindertengerecht.
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oder: http://www.kirchenundkapellen.de/kirchen/dah-himmelfahrt.php
 
 
   07 Die Pfarrkirche St. Maria und St. Nikolaus in Dachau-Mitterndorf
Um 930 wird erstmals in einer Freisinger Urkunde eine Kirche in Mitterndorf erwähnt. Das Kirchlein war wahrscheinlich ziemlich klein und aus Holz gebaut, und es war bis etwa 1300 nur Filialkirche von Steinkirchen. Dann wurde der Pfarrsitz der Pfarrei nach Mitterndorf verlegt. Die Pfarrkirche Mitterndorf erhielt nun umgehend Günding und Steinkirchen als Filialen. Maria ("Unsere liebe Frau") wird als Schutzpatronin erstmals 1436 erwähnt. Seit 1524 ist auch der Hl. Nikolaus als Patron der Kirche angegeben. Das derzeitige Kirchengebäude und der Turm stammen aus der Zeit von kurz vor 1496 bis 1515.
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   08 Die Filialkirche St. Johannes Baptist (der Täufer) in Oberweilbach
Das erste (noch gotische) Kirchlein soll hier nach 1315, aber vor 1524 entstanden sein. Die heutige Kirche St. Johannes Baptist der Pfarrei Pellheim wurde im Jahr 1711 erbaut. Die Kirche sollte Anfang des 19. Jahrhunderts im Zuge der Enteignung kirchlichen Besitzes abgerissen werden, doch die Bauern in ihrer Nachbarschaft griffen zu der Notlüge, sie bräuchten das Gebäude als „Wagenschupfen“. Damit retteten sie ihr Gotteshaus.
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   09 Die Pfarrkirche St. Ursula in Dachau-Pellheim
Pellheim hatte schon 807 eine Kirche und war bereits vor 1315 nachweisbar eine eigenständige Pfarrei. Die zweite Kirche wurde in gotischer Zeit gebaut, die jetzige zwischen 1698 und 1710. Sie wurde schon ein halbes Jahrhundert später im Stil des Rokoko umgestaltet. Weithin erkennbar und charakteristisch ist der 48 m hohe Turm an der Nordseite des Chores mit seinem schlanken Spitzhelm und den vier schmalen, dreieckigen Giebeln.
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   10 Die Filialkirche St. Kastulus und Allerseelen in Prittlbach
Das heutige Kirchengebäude wurde vor 1524, in gotischer Zeit, gebaut und im Jahr 1775 im Barockstil umgestaltet. 1890 wurde das Langhaus um ein paar Meter verlängert. Der 30 Meter hohe, schlanke Turm auf der Chornordseite hat seit 1695 seine Spitze. Er weist am Fuß der Bedachung acht Dreiecksgiebel auf und ist mit Schindeln gedeckt.
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   11 Die Stadtpfarrkirche St. Jakob in der Dachauer Altstadt
Ursprünglich stand hier im Zentrum der historischen Altstadt eine romanische Kirche. Der quadratische untere Teil des Turms stammt aus gotischer Zeit (ca. 1425), während die jetzige Kirche im Stil der Spätrenaissance um 1625 von Hanns Krumpper gestaltet wurde. Der Turm wurde 1676 bis 1678 um das Doppelte durch einen achteckigen Oberbau erhöht und mit einer Zwiebelhaube gekrönt. Das Langhaus wurde 1926 nach Westen hin um ein Joch verlängert.
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   12 Die Filialkirche St. Stefan (vormals St. Michael) in Steinkirchen
In Steinkirchen (möglicherweise aber auch in Etzenhausen) lag sehr wahr- scheinlich die Dachauer „Urpfarrei“. Gegen Ende des 13. Jahrhunderts wurde diese Pfarrei in zwei Pfarreien geteilt. Der eine Teil wurde zur Pfarrei Dachau - St. Jakob, der andere zur Pfarrei Mitterndorf. Das kleine Gotteshaus wurde im frühromanischen Stil erbaut und könnte einstmals als Wehrkirche gedient haben. Um 1500 wurde die Kirche umgebaut; auch der Turm in seiner jetzigen Form stammt aus dieser Zeit. Mindestens bis 1560 war St. Michael der Kirchenpatron. Erst 1738 ist von einer Kirche St. Stefan in Steinkirchen die Rede.
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   13 Die Filialkirche St. Martin in Unterbachern
Im Jahr 843 wurde unter Bischof Erchanbert die Weihe einer Kirche „St. Martin zu Pacharon“ (Bachern) beurkundet. Dies dürfte die Kirche in Unterbachern gewesen sein. Die halbrunde Chorapsis stammt bereits aus romanischer Zeit. 1899 wurde der Turm im neuromanischen Stil angefügt, und das Kirchenschiff wurde verlängert.
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   14 Die Filialkirche St. Leonhard in Webling
Die Kirche wurde von etwa 1500 bis 1550 zunächst im spätgotischen Stil erbaut. Um 1630 und nochmals um 1700 bis 1710 wurde sie teilweise im Barockstil neu gestaltet. Sie bekam dabei auch einen neuen Altar, und die Spitz-
bogenfenster wurden durch größere ovale Fenster ersetzt. St. Leonhard war anfangs Filialkirche von Mitterndorf. Ab 1936 erst wurde sie der Dachauer Pfarrei St. Jakob zugeordnet.
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Für die Beschreibungen auf den verlinkten Seiten von www.kirchenundkapellen.de gebührt Herrn Hans Schertl Bewunderung, Dank und Anerkennung!
Dieter Reinke